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Parodontitis (Zahnfleischerkrankung)


Gesundes Zahnfleisch contra Zahnverlust.

Zu einem attraktiven Lächeln gehört gesundes, schönes Zahnfleisch.
Die häufigste Form einer Zahnbetterkrankung ist die berühmt-
berüchtigte Parodontitis (früher auch Parodontose genannt).
Sie hat die Karies als Hauptursache für Zahnverlust hierzulande
längst abgelöst. Plaque (weicher Zahnbelag), genetische Faktoren,
Rauchen, vitaminarme Ernährung und Stress begünstigen ihre
Entwicklung.

Heutzutage ist Parodontitis sehr gut zu behandeln. Neue
zahnärztliche Methoden ermöglichen es uns, Ihre Zähne
sozusagen „unter dem Zahnfleisch“ zu putzen. Dabei werden
mit feinen Ultraschallinstrumenten die empfindlichen Zahnwurzeln
sanft von Plaque und Bakterien gereinigt. Ein weißes Poliermittel
sorgt ähnlich einer Zahncreme dafür, dass Beläge und Bakterien
auch sicher entfernt werden. Der Körper bekommt die Entzündung
im Anschluss an die Behandlung meistens alleine wieder in den
Griff und die Wunde kann heilen.

Erste Anzeichen für Parodontitis sind die dunkelrote Färbung des
Zahnfleisches, Blutungen bei Berührung oder beim Putzen, leichte
Schwellungen und Mundgeruch. Da aber kaum Schmerzen mit der
beginnenden Zahnfleischerkrankung verbunden sind, werden diese
Veränderungen häufig nicht wahr- und nicht ernstgenommen.

Im Verlauf der Erkrankung setzen sich Bakterien in immer tiefer
reichende Zahnfleischtaschen an den Zahnwurzeln entlang ab
und rufen dort eine permanente Entzündung hervor. Der Zahn
sitzt bald nicht mehr fest in seinem Bett. Die Knochensubstanz
wird langsam angegriffen. Eine solche "Wunde" bedroht nicht
nur die Zähne, sondern kann eine Belastung für den gesamten
Organismus sein. Über das Zahnbett schleusen sich die Bakterien
in die Blutbahn ein und siedeln sich auch in anderen Bereichen
des Körpers an.

Das kann zu schweren Folgeerkrankungen führen:

Das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall steigt um fast ein
Dreifaches, ebenso das für Diabetes mellitus, für Osteoporose
und Atemwegserkrankungen. Bei Schwangeren mit Parodontitis
besteht ein auffällig erhöhtes Risiko für eine Frühgeburt.

Donnerstag, 23. Februar 2012
Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Carola WißmeierKluge Konzepte für die ganze Familie.

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